Umfrage mit Begleitschreiben vom 26. Mai bis zum 20. August 2005. Teilnahme von 59 Einwohner (von 140) und 15 Gästen.

a) Die Vision für Sufers im Jahr 2015 ist: Attraktive Wohnsiedlung, Bergbauerndorf, Tourismusdorf, Gewerbezentrum, Autobahnraststätte, Ferienhaussiedlung, Seniorenresidenz ….

b) Talgemeinde: Sufers sollte bei einer Talfusion Rheinwald mitmachen?

a) Dorfladen (1 = am wichtigsten, 6 = überflüssig)
b) Gemeindekanzlei (1 = am wichtigsten, 6 = überflüssig)
c) Postschalter (1 = am wichtigsten, 6 = überflüssig)



a) Einheitlicher Stromtarif: (Ja, Nein)
Heute 7 und 9 Rp./kWh und komplizierte Rabatte, neu Einheitstarif 10 Rp./kWh und keine Rabatte ergeben jährliche Mehreinnahmen von 50'000 Franken

b) Vorschlag für neuen Steuerfuss: (Wie hoch?)
Heute ergeben 50% 150'000 Franken Einnahmen, ein Steuerfuss von zum Beispiel 70% ergibt jährliche Mehreinannahmen von 60'000 Franken

c) Reduktion der Infrastrukturkosten: (ja, etwas, nein)
Vernachlässigung Bergweg, Schneeräumung, Strassen, Gebäude, Wald ...

d) Bewirtschaftung von Gemeindeeinrichtungen (was?)
Umnutzung Gemeindezentrum in Büro, Cafè …., Parkgebühren

e) Reduktion der Personalkosten (Stellenabbau ja, etwas, nein)

f) Weitere Ideen
a) Bauland für Ferienhäusern (viel, wenig, kein)
Aktuell werden 50% des Wohnraums von Sufers als Ferienwohnung genutzt

b) Attraktive Angebote für uns und die Gäste (was?)
Blumenschmuck, Winterwanderweg, Seniorenhock, Volleyballfeld …
c) Weitere Ideen
Liebe Einwohnerinnen, Einwohner und Gäste von Sufers
Der Gemeindevorstand möchte mit dem umstehenden Fragebogen die Einwohner und Gäste über ihre Vorstellungen zur Zukunft von Sufers befragen. Dazu vorab einige Fakten über Sufers.
Die Gemeinde Sufers ist ein kleines idyllisches Bergdorf mit 130 Einwohnern, welches sich in den letzen Jahren stark verändert hat. Zum einen hat sich die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe stark reduziert, zum andern wurden grosse Investitionen in Gebäude, Wald und Strassen getätigt und die Gemeinde hat zwei Vollzeitangestellte.
Trotz jährlichen Wasserzinseinnahmen von etwa einer halben Million Franken ist es seit 10 Jahren nicht gelungen, 2 Millionen Franken Schulden abzubauen und ohne weitere Massnahmen wird es auch in Zukunft nicht gelingen, diese Schulden abzubauen. Die Ausgaben (Schule ...) steigen stärker als die Einnahmen (Steuern …). Gemäss Gemeindeverfassung, Artikel 63 wären in diesem Fall die Gemeindesteuern anzupassen.
Unsere Gemeindekanzlistin Barbara Hunger hat nach dreieinhalb Jahren Tätigkeit in Sufers gekündigt und wird ab dem 1. Oktober 2005 als Gemeindeschreiberin in Seewis arbeiten. Vor diese Tatsache gestellt überlegt sich der Gemeindevorstand die Besetzung der Gemeindestellen neu. Frau Hunger arbeitet zu 55% für die Gemeindkanzlei Sufers, zu 25% für die Postagentur Sufers und zu 20% für die Gemeindekanzlei Medels. Unser Gemeindearbeiter Christian Mark besorgt zu 25% den Postdienst, im Winter zu 55% den Werkdienst und im Sommer zu 95%.
Wir freuen uns auf Ihre Antworten und bitten Sie diesen Fragebogen bis zum 20. August 2005 in den Briefkasten beim Gemeindehaus einzuwerfen.
Sufers, 26. Juli 2005
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© Gloor Sufers, 05. Oktober 2005, erneuert am 06. Oktober 2005