Protokoll der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2005

Es sind 34 Stimmbürger anwesend.

1. Begrüssung und Wahl von 2 Stimmenzählern

Der Präsident begrüsst die Anwesenden.

Als Stimmenzähler werden Ursina Nicca und Heinz Dettli vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

2. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 6. Oktober 2005

Das Protokoll wird von Daniela Fravi verlesen und einstimmig genehmigt.

3. Abstimmung über die Statutenänderung und den Zusammenschluss der beiden Regionalverbände Regio Viamala

Die Statuten sind seit dem 6. Oktober 2005 im Sitzungszimmer zur öffentlichen Einsicht aufgelegen. Der Vorsitzende erläutert nochmals in kürze die wesentlichen Änderungen.

Der Statutenänderung und dem Zusammenschluss der beiden Regionalverbände wird mit 26 ja Stimmen zugestimmt.

4. a) Abstimmung über die Statutenänderung des Schulverbandes Rheinwald

Wesentliche Änderungen finden in den Art. 1, 5, 11, 18, 31, 33 und 35 statt. Rolf Gloor orientiert die Anwesenden darüber. Die Statuten lagen ebenfalls im Sitzungszimmer zur öffentlichen Einsicht auf.

Die Statutenänderungen werden einstimmig angenommen

4. b) Kreditgenehmigung Sanierung Schulhaus Splügen, Kostenanteil Sufers Fr. 450'000

Für die Sanierung Schulhaus Splügen wurde Corina Menn, Architektin, mit der Planung beauftragt. Anhand eines Grundrissplanes zeigt der Vorsitzende die wesentlichen baulichen Sanierungsarbeiten im inneren des Schulhauses, welche vorgenommen werden müssen, auf. Das Schulhaus ist dreissigjährig, die Sanierungskosten werden sich auf ca. 3 Millionen belaufen. Frau Bettina Menn, Mitglied des Schulrates des Schulverbandes Splügen, teilt die Notwendigkeit der Sanierung den Anwesenden mit.

Dem Schulhaussanierungskredit Anteil Sufers von 450'000 Franken wird mit 30 Ja zugestimmt.

5. Kreditgenehmigung des Wassernetzanschlusses bis zur Sennerei bei der Sanierung der Wasserversorgung Sufers über 110'000 Franken

Das Ingenieurbüro Bühler, Enzler und Jenal AG hat betreffend der Sanierung der Netzzuleitung für die Wasserversorgung im Gebiet Seilbahn und Bim Büalstall eine Offerte ausgearbeitet. Die Sanierung soll, zwecks Subventionsbeiträge als Projekterweiterung ins bestehende Projekt einfliessen. Die Gesamtkosten für das Teilstück Seilbahn bis Sennerei beläuft sich auf 110'000 Franken. Die bestehende Wasserleitung ist in einem schlechten Zustand (nicht funktionierende Schieber etc.) und verläuft zudem durch die Garage von Benedikt Andenmatten.

Die Gemeindeversammlung genehmigt den Kredit einstimmig.

6. Festlegung des Gemeindesteuerfuss für 2006

Um die Schulden in der Gemeinde Sufers abbauen zu können, soll der momentane Steuerfuss von 50% erhöht werden. Der Gemeindevorstand macht den Antrag, den Steuerfuss auf 70% der einfachen Kantonssteuer zu erhöhen. Damit könnten rund 70'000 Franken Mehreinnahmen an Gemeindesteuern erzielt werden. Es wird rege diskutiert.

Die Erhöhung des Steuerfuss auf 70% wird mit 29 Ja und 2 Nein angenommen.

7. a) Wahlen: 3 Mitglieder des Gemeindevorstandes

Reto Heinz, Johannes Casutt und Christian Wieland stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Es gehen keine weiteren Vorschläge ein.

Die Stimmzettel werden verteilt. Gültige Stimmen 95, absolutes Mehr 24, leere Stimmen keine, ungültige Stimmen keine. Gewählt sind:

7. b) Wahlen: 2 Delegierte des Schulverbandes (Elsbeth Gloor hat demissioniert)

Anna Christina Heinz und Ruth Luzi stellen sich für die Wahl als Delegierte des Schulverbandes Rheinwald für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Es gehen keine weiteren Vorschläge ein.

Die Stimmzettel werden verteilt. Gültige Stimmen 56, absolutes Mehr 19, leere Stimmen 2, ungültige Stimmen 1.

8. Verschiedenes und Umfrage

  1. Der Kanton würde eine baldige Talfusion Rheinwald mit rund 3 Millionen Franken unterstützen.
  2. Die Poststelle Sufers ist ab Montag 12. Dezember 2005 von 8.30 bis 9.30 geöffnet. Bis anhin waren die Öffnungszeiten von 16.00 bis 17.30 Uhr. Über die Neuerung wird rege diskutiert, einige Stimmbürger kritisieren diesen Entscheid.
  3. Der Gemeindepräsident orientiert über das Quartierplanverfahren für das Quartier Oberboden/Nidelboden/Hofstatt, welches eingeleitet worden ist.
  4. Die Bürgergemeinde wurde am 29. Oktober 2005 an der Bürgerversammlung aufgelöst. Die Versammlung wünscht, dass ein Teil des Geldes der Bürgergemeinde, welches an die Politische Gemeinde überwiesen wird, für die Renovation der Kirche verwendet werden soll.
  5. Weihnachtsbäume können entweder in der Grüeni, im Tobel oder in der Schmelzi geholt werden.
Der Vorsitzende dankt allen Anwesenden für ihr Erscheinen und schliesst die Versammlung um 22.05.

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© Gloor Sufers, 24. März 2006, erneuert am 19. April 2006