Es sind 32 Stimmbürger anwesend.
Der Präsident begrüsst die Anwesenden.
Als Stimmenzähler werden Thomas Lechner und Georg Monstein vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
Das Protokoll wird von Daniela Fravi verlesen und einstimmig genehmigt.
Heinz Dettli, Präsident des Regionalverbandes "Regio Viamala Hinterrhein" informiert über den Zusammenschluss der Regionalverbände.
Der regioViamala gehören derzeit 40 Gemeinden aus den fünf Kreisen Avers, Domleschg, Rheinwald, Val Schons und Thusis an. Die Verlagerung von Aufgaben und Finanzströmen zwischen Bund und Kanton geht auch an der Beziehung zwischen Kanton und Gemeinden nicht spurlos vorbei. Die Finanzierung derjenigen Aufgaben, für die der Kanton im bisherigen Rahmen verantwortlich war, wird zum Teil zulasten der Gemeinden angepasst. Als Folge dieser Aufgaben- und Kostenüberwälzung sehen sich die Gemeinden immer mehr belastet. Angesichts dieser Tendenzen drängt sich eine vermehrte Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und Regionen auf. Durch die Tätigkeit der regioViamala konnte seit der Verbandsgründung ein namhafter Beitrag zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung in der Region geleistet werden. Der Handlungsbedarf für den Zusammenschluss der Regionalverbände ist laut Kantonsverfassung zwingend. Die Statuten liegen zur Einsicht für die Stimmbürger im Gemeindelokal auf.
Rolf Gloor orientiert über den Stand der Forstprojekte:
Vom Integralprojekt über eine Summe von 4,2 Millionen Franken sind für das Teilprojekt Waldbauprojekt C nur noch zwei Tranchen offen für Pflanzungen, Pflege und Holzschläge, 2005 und 2006 Total 164'000 Franken (Gemeinde 32'000 Franken)
An der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2003 wurde ein Kredit von 200'000 Franken genehmigt. Davon flossen 92'000 Franken aus dem IP Projekt. Die Kosten für die Gemeinde beliefen sich auf rund 70'000 Franken. Danach verursachte ein weiterer Rutsch nochmals Kosten von 60'000 Franken. Die Unwetterschäden 2003-2005 belaufen sich Total auf 169'000 Franken wovon die Gemeinde 97'000 Franken zu tragen hat.
An der Gemeindeversammlung vom 20. Mai 2005 wird ein Kredit von 30'000 Franken, (anstelle eines neuen Integralprojektes für 300'000 Franken) für die Behebung der dringlichsten Schäden, gutgeheissen. Die Kosten belaufen sich im 2005 Total auf 26'500 Franken zu Lasten der Gemeinde.
Der Vorsitzende erläutert die geänderte Gemeindeverfassung.
Hauptpunkt der Revision ist Artikel 29 Absatz 5, welcher dem Gemeindevorstand die Zuständigkeit für kleine Grenzbereinigungen und Dienstbarkeiten für Anlagen einräumt. Zusätzlich wird der Begriff des Schulfachchefs in Sozialfach geändert, da der Schulverband Rheinwald für die Schule zuständig ist. Im Weiteren wird bei der Gemeinderechnung auf ein Jahresbudget verzichtet.
Die Teilrevision wird einstimmig angenommen.
Rolf Gloor teilt mit, dass die Teilnahme (über 40%) bei der Beantwortung der Fragebogen erfreulich und mit grossem Interesse verlaufen ist. Die Auswertung wird Anhand von Diagrammen vorgestellt und diskutiert.
Die Umfrage hat nun ergeben, dass eine Erhöhung des Gemeindesteuerfusses von 50 auf 70 Prozent von einer klaren Mehrheit gutgeheissen würde. Grundsätzlich möchte eine Mehrheit ausserdem, dass Sufers auch 2015 noch ein Bergbauerndorf bleibt. Eine Fusion aller Gemeinden im Rheinwald wird nicht begrüsst. Klare Schwerpunkte setzen die Stimmbürger auf die bessere Nutzung des Gemeindesaals, die Realisierung eines temporären Dorfcafés und ein Dorffest im Jahr 2006.
Der Vorsitzende dankt allen Anwesenden für ihr Erscheinen und schliesst die Versammlung um 21.55 Uhr.
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© Gloor Sufers, 22. September 2005, erneuert am 02. Januar 2006