Es sind 26 Stimmbürger anwesend.
Gast: Revierförster Walter Calonder
Der Präsident begrüsst die Anwesenden zur 2. Gemeindeversammlung in diesem Jahr. Als Stimmenzähler werden Rosmarie Heinz und Martin Menn vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
Das Protokoll wird von Barbara Hunger verlesen und einstimmig genehmigt.
Reviersförster Walter Calonder, erklärt das vom Amt für Wald Graubünden, erarbeitete Projekt: Der Bergweg wurde beim Unwetter im November 2002 erheblich beschädigt. Es sind verschiedene bauliche Massnahmen notwendig. In diesem Jahr stehen die Sicherungsarbeiten und die Befahrbarkeit des Bergweges im Vordergrund. Die vorgesehenen Pflanzungen werden zu einem späteren Zeitpunkt gemacht. Das Projekt ist in sechs Objekte unterteilt worden. Davon befinden sich vier Standorte am Bergweg und zwei kleinere am Oberhof- und Pörterwaldweg. Mit den geplanten Massnahmen ist neben der Sanierung auch eine deutliche Verbesserung des heutigen Bergweges vorgesehen.
Thomas Lechner erläutert die Kosten und baulichen Massnahmen für die einzelnen Objekte. Es liegt ein Kostenvoranschlag von Fr. 200'000.-- vor. Davon können ca. Fr. 92'000.-- über das bereits bestehende Waldbauprojekt abgerechnet werden. Der Kostenanteil der Gemeinde beträgt ca. 30'000.--. Für die restlichen Kosten von Fr. 110'000.-- muss ein separates Projekt erarbeitet werden. Dafür kann mit Subventionen von ca. 40% gerechnet werden. Die effektiven Kosten für die Gemeinde betragen rund Fr. 70'000.--. Die zugesprochenen Gelder sind gemäss Auskunft des Revierförsters gesichert.
Ein Einwohner findet das vorgestellte Projekt zu teuer und erkundigt sich, warum nicht früher mit den Sanierungsarbeiten begonnen wurde. Walter Calonder erklärt, dass für eine subventionierte Sanierung detaillierte Abklärungen notwendig sind.
Ein Einwohner erkundigt sich, welche Bepflanzungen vorgesehen sind. Gemäss Auskunft des Reviersförsters werden hauptsächlich Weidenstecklinge gepflanzt.
Der Kredit wird mit 25 Ja Stimmen genehmigt.
Der Vorsitzende verabschiedet den Revierförster, Walter Calonder, und dankt ihm für die interessanten Ausführungen.
Die Bergbahnen Tambo-Splügen AG leidet seit einigen Jahren unter einer Ertragsschwäche. Um den Betrieb nachhaltig auf eine gesunde Basis zu stellen, ist ein Sanierungskonzept erar-beitet worden. Darin ist eine Herabsetzung des Aktienkapitals vorgesehen. Dies erfolgt durch die Reduktion der Nennwerte der Namenaktien von 250 Franken auf 50 Franken. Das herabgesetzte Aktienkapital wird dann auf mindestens 2'000'000 Franken wieder erhöht. Die neuen Aktien zu nominal 50 Franken werden für 60 Franken pro Aktie angeboten. Die existentielle Bedeutung der Bahnanlagen für die Region wird in verschiedenen Voten hervorge-hoben. Die Gemeinde Sufers besitzt zurzeit 320 Aktien. Der Vorstand stellt der Gemeindeversammlung den Antrag, einen Kredit von 60'000 Franken zur Zeichnung von 1'000 Aktien zu gewähren.
Der Kredit wird einstimmig genehmigt.
Ein Einwohner erkundigt sich, ob der Vorstand betreffend Zaunpflicht etwas unternommen hat. Diese schon länger anstehende Angelegenheit sollte in nächster Zeit erledigt werden.
Der Vorsitzende dankt allen Anwesenden für ihr Erscheinen und schliesst die Versammlung um 21.15 Uhr.
Zurück zu Anlässe Sufers Rheinwald
© Gloor Sufers, 12. August 2003, erneuert am 02. Januar 2006