Es sind 38 Stimmbürger anwesend.
Der Präsident begrüsst die Anwesenden zur 1. Gemeindeversammlung in diesem Jahr. Als Stimmenzähler werden Marlies Coray und Dionis Zinsli vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
Das Protokoll wird von Barbara Hunger verlesen und einstimmig genehmigt.
Die Jahresrechnung 2002 der Gemeinde Sufers wurde vorgängig an alle Haushalte abgegeben. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden die wesentlichen Positionen.
Auf den 1. Januar 2002 wurde die Bilanz bereinigt, das Verwaltungsvermögen soweit möglich abgeschrieben und das Finanzvermögen gemäss Schätzung bilanziert. Diese Bewertungskorrekturen wurden direkt über das Eigenkapital verbucht. Dadurch reduzierte sich das Eigenkapital von Fr. 1'104'047.74 auf 262'745.09. Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen von Fr. 257'307.15 verbucht. Die laufende Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1'353.30 ab. Das Eigenkapital beläuft sich per 31. Dezember auf Fr. 264'098.39.
Es werden keine Fragen aus der Versammlung gestellt.
Das Treuhandbüro Mantesch AG, Chur sowie die Geschäftsprüfungskommission haben die Rechnung geprüft und beantragen der Gemeindeversammlung die Rechnung zu genehmigen und die beteiligten Organe zu entlasten.
Die vorliegende Rechnung wird einstimmig genehmigt.
Als Gesprächsgrundlage liegt ein Vorschlag des Gemeindevorstands vor. Es folgt eine angeregte Diskussion, worin speziell auf folgende Punkte aufmerksam gemacht wurde:
Ein Einwohner stellt den Antrag, die Bergstrassenverordnung so zu belassen wie bisher.
Der Gemeindevorstand stellt den Antrag, den vorliegenden Vorschlag mit folgenden Änderungen zu genehmigen:
Ja-Stimmende sind für den Antrag des Gemeindevorstands und Nein-Stimmende für den Antrag die Bergstrassenverordnung zu belassen wie bisher.
Dem Antrag des Gemeindevorstands wird mit 21 Ja zu 14 Nein Stimmen zugestimmt.
Für das Jahr 2003 konnte mit Christian Wieland ein neuer Feuerwehrkommandant gefunden werden. Er wurde vom Gemeindevorstand gewählt und Reto Heinz dankt ihm an dieser Stelle nochmals für sein Entgegenkommen. Das Bussenreglement wurde angepasst. So kostet neu gemäss Artikel 3 b) das Fernbleiben von einer Übung pro Jahr 40 Franken, für jedes weitere Fernbleiben erhöht sich die Busse um jeweils 20 Franken. Die Gespräche über einen Zusammenschluss der Feuerwehren im Rheinwald wurden abgebrochen, da die Feuerwehr Splügen nicht dazu bereit ist.
Der Vorsitzende dankt allen Anwesenden für Ihr Erscheinen und schliesst die Versammlung um 22:15 Uhr.
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© Gloor Sufers, 14. August 2002, erneuert am 02. Januar 2006