Es sind 29 Stimmbürger/innen anwesend.
Die Traktandenliste wird in der vorliegenden Form genehmigt.
Rolf Gloor begrüsst die Versammlungsteilnehmer. Als Stimmenzähler schlägt er Christian Wieland und Christian Patt vor. Ohne Einwände sind die Vorgeschlagenen gewählt.
Rolf Gloor erwähnt den nicht traktandierten Antrag zur Wahl von Margrit Weibel als Sektionschefin, der unter Punkt 7 (Verschiedenes und Umfrage) behandelt wird.
Das Protokoll wird vorgelesen und ohne Änderungen genehmigt.
Die Jahresrechnung 2000 mit den Berichten der Geschäftsprüfungskommission und der Revisonsstelle "Allemann, Zinsli & Partner AG" wurde an alle Haushaltungen verteilt. Die Gemeinde schliesst bei Abschreibungen von Fr. 343'658.60 mit einem Vorschlag von Fr. 431.90 ab, das Eigenkapital beträgt Fr. 1'122'930.75. Die Revisoren haben die Jahresrechnung geprüft und in Ordnung gefunden. Sie empfehlen der Gemeindeversammlung, die Jahresrechnung 2000 zu genehmigen. Die Geschäftsprüfungskommission beantragt die Gemeindeorgane zu entlasten.
Rolf Gloor zeigt eine Zusammenstellung der Jahresrechnungen von 1996 bis 2000.
Ein Einwohner fragt nach Beiträgen des Kantons für den Unterhalt der Wanderwege. Rolf Gloor will das abklären.
Eine Einwohnerin fragt, warum die Stromrechnungen von der Gemeinde Splügen zugestellt werden. Rolf Gloor erklärt, dass die Gemeinde Splügen dafür mit etwa 8000 Franken entschädigt wurde. Auf Herbst wird es sich zeigen, ob unsere neue Gemeindekanzlistin die Stromrechnung selber ausstellen kann, oder ob bis ins Frühjahr 2002 die Rechnungen noch von der Gemeinde Splügen kommen.
Abstimmung: Die Jahresrechnung 2000 wird einstimmig genehmigt und den verantwortlichen Organen Decharge erteilt.
Rolf Gloor dankt Thomas Lechner für die Ausarbeitung der neuen Waldordnung, die zusammen mit der Jahresrechnung den Einwohner/innen zugestellt wurde. Er orientiert über den Antrag zur geänderten Waldordnung und stellt die wesentliche Änderung im Anhang 1 Art. 7: Abgabepreis und Art. 10: Bezugsmenge vor.
Abstimmung: Die neue Waldordnung wird einstimmig angenommen. Sie muss noch von der Bürgergemeinde Sufers und der Kantonsregierung genehmigt werden.
Ulrich Müller orientiert die Anwesenden über den Stand der Dinge.
Eine Einwohnerin weist mehrmals auf die drohende Unfallgefahr auf der schlechten Strasse hin. Eine weitere Einwohnerin stellt fest, dass es am Strassenbord teilweise Risse hat und dass Hagelunwetter grosse Schäden anrichten könnten. Ulrich Müller erwähnt, dass man Andeer entgegenkommen müsse, die hätten den Sufner Verkehrslast für den Bergweg abgenommen. Der Vorstand wird im Sommer über eine Gewichtslimite von 3.5 t diskutieren.
Abstimmung: Dem Strassenbaukredit von Fr. 104'000 wird einstimmig zugestimmt.
Rolf Gloor orientiert über die Kosten der Schneeräumung für die Gemeindestrassen von 10'000 bis 30'000 Franken im Jahr. Neu sollen alle Gemeindestrassen, die zur Ausfahrt von Bewohnern führen, jeweils bis 10:00 Uhr geräumt werden.
Er stellt den Antrag zur Aufhebung des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 6. November 1984 welcher eine Entschädigung durch die Anstösser an die Strecke zum Wissbach festlegt.
Abstimmung: Die Aufhebung der Entschädigungspflicht wird einstimmig angenommen.
Nicht traktandierter Antrag zur Wahl Margrit Weibel als Sektionschefin von Sufers.
Abstimmung: Margrit Weibel wird einstimmig als Sektionschefin gewählt.
Rolf Gloor orientiert über das Vorgehen der Dachwassereinleistungspflicht ins Kanalisationsnetz. Er stellt fest, dass unter anderem auch beim Gemeindezentrum selbst Mängel bestehen. Diese werden im Sommer bereinigt. Die betreffenden Einwohner/innen in Sufers werden angeschrieben und aufgefordert, dieser Pflicht nachzukommen.
Rolf Gloor orientiert über den Internetauftritt der Gemeinde Sufers unter rheinwald.ch.
Ein Einwohner fragt, warum das öffentliche WC so selten benutzt wird, eine Unordnung ums Postwartehäuschen und das Fehlen von Abfallkübeln wird ebenfalls festgestellt. Weitere Einwohner erklären, dass mit einem Hinweis bei der A13 ein Massenandrang auslöst würde und grosse zusätzliche Mengen Abfall zu entsorgen wären.
Eine Einwohnerin bemerkt, dass am untern Weg beim Töbelibach ein Dreckhaufen ist und dass man dort ein Bänkli aufstellen könnte. Ulrich Müller und Rolf Gloor klären das ab.
Schluss der Versammlung um 21:35 Uhr.
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